Jul 15

Gestern aus Hamburg zurückgekommen. War wieder sehr schön.
Und wieder ein paar Leute mehr aus dem Satsangforum kennengelernt.
Und wieder länger in Hamburg bleiben wollte.
Aber jetzt doch wieder da. Denn das Deutsche Lotto hat’s auch nicht gebracht :-)).

Und hier geht es jetzt bald wieder los.
Nach dem Streß der letzten Jahre hatte ich jetzt 2Jahre Auszeit.
Am 1. August beginnt mein erster Arbeitstag seit langem.
Und wieder wurde mir ein Wunsch erfüllt, denn ich wollte einen Job wo die Anfahrt easy ist. Am besten zu Fuß.

Es ist in Wien schon etwas besonderes einen Job zu bekommen, wo man zu Fuß hingehen kann. Ich habe ca. 7-10Minuten Fussweg zum neuen Arbeitplatz. Das ist für mich ein Geschenk, denn das U-Bahn fahren in der Stoßzeit wurde für mich immer unangenehmer. Diese vielen hektischen Menschen auf einen Haufen.
Im wahrsten Sinn des Wortes eine Stoßzeit – nein Danke!!!!!!

Im April bekam ich von der “Arbeitsvermittlungsstelle” ein Stellenangebot zugeschickt. Da wurde jemand gesucht für einen Betrieb in einer Aussenstelle, schon in Wien, aber ca. 1Stunde Anfahrtszeit dorthin. Wollte mich schon gar nicht bewerben.
Dann fiel mir aber ein dass die Hauptzentrale ja nicht weit von mir entfernt ist.
Ich schrieb dann im Bewerbungsschreiben dass ich gerne in der Hauptzentrale arbeiten würde. Und siehe da, es hat geklappt!

Es ist ein sehr großer Betrieb. Insgesamt ca. 4000 Mitarbeiter. Ich bin da im Bereich Sachbearbeitung tätig (möchte hier im Netz nicht so sehr ins Detail gehen worum es da genau geht. Bin durch einige Vorkommnisse vorsichtig geworden)

Beim Auswahlverfahren (Aufnahmetest) hatte ich danach einen kleinen Hirnmuskelkater, aber ich hab’s gepackt. Und es wird die erste Zeit auch wieder ziemlich viel Hirnfutter geben um sich da einzuarbeiten. Die Abteilungsleiterin sagte mir, bis ich alles intus habe kann das ca. 15Monate dauern. Das erste halbe Jahr habe ich sogar einen Mentor. Soetwas hatte ich noch nie. Bin mal gespannt und stell mir das witzig vor :-).

Und wie kann es auch nicht anders sein – ich hab da schön gestaunt - auch dort gibt es noch Raucherbüro’s.
Und natürlich bin ich genau in so einem gelandet. Wieder nix mit aufhören.
Immer wieder diese Verlockungen :-)).
(aber ich rauche schon viel weniger. Manchmal tagelang nix. Und wenn dann auch nicht sehr viel) .

Ja, also der Vertrag ist vorerst mal auf 3Monate befristet. Aber bei beidseitigem Okay, geht er dann über in einen unbefristeten. Das kommt mir sehr entgegegen. Hätte aber schon gerne dass es für mich passt (zumindest für einige Zeit).
Mal sehen ob ein Bürojob für mich noch geht. Lange Zeit wollte ich ja nie mehr in’s Büro zurück. Aber mal sehen. - never say never ;-).

Jun 20

mal kurz aus der Versenkung komme..

In Wien ist das Fussballfieber ausgebrochen und mich hats auch erwischt. Ich wurde quasie angesteckt.
Und ich bin auch “narrisch” geworden - weil wir gegen die Deutschen kein Tor geschossen haben. Das Wunder von Cordoba bleibt wohl bis jetzt doch nur ein einzigartiges Wunder. Aber wir haben ja noch die WM vor uns ;-).

Auch wenn wir leider leider draussen sind, schau ich immer noch zu. Auch gestern als die Deutschen gewonnen haben, da hab ich mich geärgert!!! Obwohl das erste Tor, glaub von Schweinsteiger war das, war eines der tollsten Tore das ich je gesehen habe.
Tut leid ihr Deutschen Mitleser. Ich mag so viele Deutsche gut leiden, aber bei Fussball da hört sich das sympathisieren auf ;-). Das wurde schon mit der Muttermilch eingesaugt, weiss auch nicht genau warum.

Heute spielen wir ja wieder :-). Zumindest 2 grosse Teile von uns spielen gegeneinander.

Nur weiss ich noch nicht zu welchem Teil ich helfen soll. Kroatien oder Türkei.
In Wien leben ca. 16.000 Kroaten und mehr als 40.000 Türken. Gerade gelesen dass der Bezirk in dem ich wohne 6600 Türken beheimatet sind. Der türkenreichste Bezirk von Wien!! Und ich krieg das hier nicht mal mit. Ich wohne ein bisschen abgeschieden, und sehe hier kaum Türken. Aber ein paar Strassen weiter sind da schon sehr viele.

Nun gut, möge die bessere Manschaft gewinnen.

(PS.: bin grad erinnnert worden, hab das mal wieder total vergessen: Ich bin ja zu einem 1/4 Piefke!! Mein Grossvater war Deutscher, also darf ich auch schimpfen :-))

Apr 19

hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Woche…..

Die letzten Tage wurde ich reichlich beschenkt.

Vor allem am Mittwoch, von meinem Liebsten ;-).

Und auch gestern von meiner Familie…..

Es begann jedoch schon letzten Freitag mit einem Flug nach Zürich. Von dort wurden wir (Edgar und ich) abgeholt von einem Teilnehmer des Tantra-Seminars, und nach Saig im Schwarzwald geführt. Dort angekommen und nach kurzem Kennenlernen der restlichen Seminar-Teilnehmer gingen wir in unser Quartier. Ein wunderschönes Haus, rundherum nur Wald….ich habe diese Luft richtiggehend inhaliert.

Nächtster Tag dann erster Seminar-Tag. Ich habe viele neue sehr interessante Techniken und Übungen kennengelernt. Nach langer langer Meditations-Abstinenz gelang es mir ziemlich gut mich da hineinfallen zu lassen.

Phasenweise kam bei mir zwischendurch mal Widerstand hoch. Vor allem bei Übungen die mir für mich zu “anstrengend” erschienen. Da fragte ich mich: Wozu? Es kam ein bisschen meine bockige Widdernatur in mir durch (die sich aber im Hintergrund hielt ;-)). Letztendlich am Ende des Seminars wusste ich dann ziemlich genau, wozu. Diese Übungen haben auch bei mir etwas bewirkt. Es fühlte sich so an, als ob ich wieder mehr im Fluß bin mit allem…..wie sagt man so schön: panta rhei oder alles fliesst….und es hält bis jetzt an….

Mein Favorit von den Übungen: der Latihan
Sehr zu empfehlen.

Wie ich es auch nicht anderes erwartet habe, hat Edgar das Seminar sehr professionell und souverän geleitet. Und auch sehr menschlich. Und auch Herbert, der ihn unterstützt hat: ein sehr liebenswerter Mensch.

….und auch viele von den Seminar-Teilnehmern haben mich innerlich berührt….

es war für mich schon eine Herausforderung. Mein erstes Tantra-Seminar. War für mich schon ein Sprung ins kalte Wasser. Und auch noch mit meinem Freund als Leiter. Das war aber kein Problem. Schwieriger war für mich Anfangs die Tatsache daß alle anderen Seminar-Teilnehmer sich untereinander schon kannten, und auch sehr vertraut miteinander waren. Doch irgendwie war das dann auch kein großes Thema.

Am Sonntag flogen wir wieder heim. Am Dienstag ging es dann nach Ebreichsdorf zu einem Satsang. Eine total lustige Truppe wartete auf Edgar. Ich glaub es waren ca. 10-15 Frauen die sich regelmässig zum Meditieren treffen, und das seit 10Jahren. War total nett……

Am Mittwoch wurde ich bekocht vom Liebsten. Es war ein kulinarisches Meisterwerk ;-).

mehr mag ich jetzt nicht mehr erzählen, obwohl es noch soviel gäbe. Doch vieles ist mir zu privat…..

Alles in allem waren die letzten Tage eine große Bereicherung für mich…..

und ich sage nur noch ein riesengroßes: Danke!!! an alle die mich die letzten Tage bewusst oder unbewusst beschenkt haben.

Alles Liebe
Nada

Mar 27

gestern habe ich Edgar zu einem Satsang in Wiener Neustadt begleitet. Als ich vor vielen Jahren das letzte Mal in Wiener Neustadt war, da war das ein Kaff. Und eher hinterwäldlerisch kam es mir vor, auch die dort lebenden Menschen. Der Abend gestern versetzte mich in Staunen. Aus mehreren Gründen.

Der Satsang wurde organisiert von jemandem der Deeksha gibt (er hat den Kurs in Golden-City in Indien gemacht) und wöchtenlich eine Deeksha-Veranstaltung in Wiener Neustadt macht. Und welche Freude, er kennt auch Elias. Elias war eine zeitlang im Satsangforum, und den habe ich dort sehr liebgewonnen. Er lebt jetzt, glaub ich, in Golden City und gibt dort auch Deeksha.

Nun zurück zu gestern. Es wurden vom Satsang-Organisator viele Leute für den Satsang zusammengetrommelt. Fast 30 an der Zahl.
Ich muss gestehen ich hatte einige Ressentiments bezüglich dieser Deeksha-Szene. Diese wurden an dem gestrigen Abend vernichtet. Da waren total liebe Menschen.

Als ich mich noch (vor eingigen Jahren) in ähnlichen Kreisen bewegete, also in der sogennannten Heiler/Energetiker-Szene war alles noch anders. Damals waren viele von denen noch ziemlich abgehoben, fanatisch/missonarisch, und vor allem auch sehr weltfremd unterwegs. Und gegen alles “weltliche”. Das kam mir alles ziemlich scheinheilig vor und das war auch einer der Gründe warum ich mich davon dann distanziert habe.
Aber gestern war ich einfach nur baff!!! Und es hat mich total gefreut dass sich da etwas getan hat. Er war total schön zu sehen dass es in diesen Kreisen auch sehr erdig zugehen kann. Der Satsang war schön und mit viel Lachen. Nach dem Satsang sind wir noch zum Heurigen. Und ich saß da so im Heurigen bei einem 1/8 Rotwein. Da waren ungezwungene Gespräche über Erleuchtung und ein Austausch über persönliche spirituelle Erfahrungen usw. Ich musste innerlich grinsen, weil ich hatte plötzlich das Bild vor Augen dass das vielleicht in einigen Jahren so sein wird, wenn man beim Heurigen sitzt und vielleicht den Nachbartisch belauscht, daß man dann so Dinge hört wie Satori oder No-Mind oder Kundalini usw. :-)). Das wird vielleicht ganz normal sein so wie ein Gespräch übers Wetter oder Fussball. Ich fand diesen Gedanken einerseits lustig, aber auch schön.
Und ich freue mich wirklich darüber was sich da so tut in dieser Szene. Da sind viele Menschen darunter die viel Power und Motivation haben um hmmm..ich sags jetzt mal vorsichtig…”good Vibrations” zu verbreiten - ohne diesen Fanatismus und ohne jemanden etwas aufdrücken zu wollen.
Es war zwar eine junge Frau im Satsang, eine sehr strenge Vegetarierin. Streng im wahrsten Sinne des Wortes und ziemlich radikal und verbissen mit Ihren Worten und Aussagen. Aber es war schön zu beobachten wie sie nach und nach im Satsang immer stiller und friedlicher wurde.

in diesem Sinne……

schönen Tag noch…

Mar 04

von Bertrand Russel

Nehmen wir an,
dass gegenwärtig eine bestimmte anzahl von menschen
mit der herstellung von nadeln beschäftigt ist.
Sie machen so viele nadeln, wie die weltbevölkerung braucht
und arbeiten acht stunden täglich.

Nun macht jemand eine erfindung, die er ermöglicht,
dass dieselbe zahl von menschen
doppelt so viele nadeln herstellen kann.
Aber die menschheit braucht nicht doppelt so viele nadeln.
Sie sind bereits so billig,
dass kaum eine zusätzliche verkauft würde,
wenn sie noch billiger würden.

In einer vernünftigen welt würde jeder,
der mit der herstellung von nadeln beschäftigt ist,
jetzt eben vier statt acht stunden täglich arbeiten,
und alles ginge weiter wie zuvor.
Aber in unserer realen welt
betrachtet man so etwas als demoralisierend.

Die nadelarbeiter arbeiten noch immer acht stunden,
es gibt viel zu nadeln.
Einige nadelfabrikanten machen bankrott,
und die hälfte der leute verlieren ihren arbeitsplatz.

Es gibt jetzt, genau betrachtet,
genausoviel freizeit wie bei halber arbeitszeit;
denn jetzt hat die hälfte der leute
überhaupt nichts mehr zu tun,
und die andere überarbeitet sich.

Auf diese weise ist sichergestellt,
dass die unvermeidliche freizeit elend hervorruft,
statt daß sie quelle des wohlbefindens werden kann.

Kann man sich etwas irrsinnigeres vorstellen?

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diese wenigen Sätze sagen soviel aus. Es ist wirklich Irsinn.
Dachte mir auch oft als ich noch im Büro saß und so manche “ehrgeizigen” (dieses Wort sagt ja auch schon viel aus) Kollegen beobachtete: sind die irrsinnig?? wozu das alles?? Dieser Kampf um Anerkennung und Prestige ist anstrengend und geht an die Substanz. Und ich höre immer öfter von Herzinfarkten oder Burnout’s von meinen Ex-Kollegen. Es verwundert mich nicht. Ich verstehe natürlich dass viele Menschen unter Druck stehen, Existenzängste haben. Jedoch auf Kosten der Gesundheit da mitzumachen ist wirklich Irsinn.
Ich bekam letzte Woche einen Kommentar von einem “Niemand” (er hat sich selbst so genannt) der meinte ich soll meinen Arsch in Bewegung setzen, dann tut sich wieder was. Ich hab ihn nicht veröffentlicht weil mir das zu blöd war. Aber ich sag jetzt hier zu dir: Ich bewege meinen Arsch wann es mir passt. Und du darfst dir ruhig weiterhin den Arsch für andere aufreissen oder anderen in den Arsch kriechen um kein “Niemand” mehr zu sein. Du bist wahrscheinlich jemand für den “Arbeitslose” so eine Art “Niemand” sind. Ist ja cool, da bin ja lieber ein Niemand, als dass ich von einer Arbeit die mir keinen Spaß macht krank werde (im Grunde sind wir ja alle “Niemand”, aber dieser nette Mitleser hat es sicher anders gemeint ;-) ).

Liebe anderen Blog-Leser, verzeiht mir bitte so manches Wort, aber das musste einfach sein :-)) .

bis dann…

Feb 18

derzeit ist mein Schlafbedarf sehr groß. Weiss nicht warum, vielleicht liegt es am Sonnenmangel. Aber auf 13 Stunden durchgehenden Schlaf habe ich es bisher noch nie gebracht. Heute schon. Und ich fühl mich super ausgeschlafen! Naja, kein Wunder :-) . Aber manchmal fühl ich mich nach 11Stunden Schlaf wie erschlagen. Vielleicht weil es zu wenig ist? Ich weiss es einfach nicht.
Ich werde heute mal wieder die Stellenangebote durchstöbern. Ich mache das eh fast täglich. Aber irgendwie spricht mich da selten etwas an. Das Thema “Arbeit” drängt jetzt nach 1 1/2 jähriger Pause immer mehr an die Oberfläche. Mein Konto schreit nach Futter (es schlägt also wirklich 13) und ich auch ich möchte wieder etwas “tun”. Ich war in der Zeit, seit dem ich den letzten Job gekündigt habe, auch schon in 3 AMS-Kursen die ich mir selbst ausgesucht habe und freiwillig gemacht habe. Der erste war ein Orientierungs- Kurs für Frauen mit EDV-Interesse. Dauerte 2Monate und ich habe mich danach entschieden ein bisschen in Web-Design zu schnuppern und mir danach den nächsten Kurs ausgesucht. Dieser lautete “Von der Sekretärin zur Administratorin”, dauerte ein halbes Jahr und enthielt viele verschiedene Module, unter anderem auch Web-Design. Ich habe nun ein ECDL-Webstarter-Zertifikat in der Tasche und kann nichts damit anfangen. Denn die Trainerin von diesem Kurs sagte schon zu Anfang dass wir auf dem Programm “Microsoft-Frontpage” lernen, und das verwendet kein Mensch mehr *lol*. Hat mich gleich ein bisschen demotiviert. Aber wie auch immer, ich konnte doch bisschen reinschnuppern in Web-Design und habe wieder bemerkt “das ist nichts für mich”. Wie auch beim letzten Kurs, den ich vor 3Wochen abgebrochen habe. Daniela hat sich plötzlich eingebildet sie interessiert sich für Buchhaltung :-) und das kann ja auch nützlich sein. Der Kurs begann Ende November 2007 und bis Mitte Jännner war nur so eine Art “Lernwerkstatt” mit Lerntechniken und das übliche Bewerbunstraining. Im Jänner begann dann der eigentliche Kurs der auch ein 1/2 Jahr dauern sollte. Super Ausbildung und auch nicht billig (beim Wifi). Ich saß so da am ersten Tag im Buchhaltungskurs und hörte mir das an und bin dann innerlich immer mehr verfallen. Ich hatte utopische Vorstellungen von Buchhaltung. Ich dachte man kann das auch mit Computer erlernen. Aber nix da, wir saßen in einem Raum ohne Computer und mussten alles mit der Hand mitschreiben! Meine Schrift ist ja eine Katastrophe, ich kann mit dem Gekritzel am nächsten Tag nix mehr anfangen. Ich habe mit der Hand schreiben schon fast verlernt. Ich fragte den Trainer ob wir nicht mit Computer arbeiten, er sagte dass brauchen wir nicht (nur 3Wochen lang hätten wir in den 26Wochen mit einem Buchhaltungsprogramm gearbeitet) weil die Basis der Buchhaltung wird so gelernt dass alles mit der Hand geschrieben wird.
Das war für mich ganz schlimm, denn ich bin da schon zu sehr auf Arbeit mit dem Computer fixiert. Zumindest was den Büro-Bereich angeht. Ich war auch wirklich verzweifelt denn ich fühlte mich fehl am Platz. Gott sei dank konnte ich diesen Kurs abbrechen ohne Konsequenz. Normalerweise wird das Arbeitslosen-Geld gestrichen. Aber ich wäre wirklich sehr unglücklich gewesen wenn ich diesen Kurs weitermachen hätte müssen und das hat auch der Kursleiter verstanden.
Also, wieder etwas ausprobiert und es war wieder nichts für mich. Dieses “Muster” verfolgt mich nun schon seit ich in die Arbeitswelt eingestiegen bin. Meine Lehre als Einzelhandelskaufmann war auch schon nicht das “richtige”. So konnte ich aber zumindest einiges ausprobieren. Da fällt mir der Spruch ein: Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Aber jetzt würde ich schon gerne eine Arbeit finden die mir auf längere Sicht Freude bereitet. Vielleicht ist dieser Wunsch ja utopisch. Aber er ist auf alle Fälle da.

so long….

Feb 15

Gestern rief mich ein Ex-Kollege von meiner Ex-Firma an und erzählte mir dass einer meiner Ex-Abteilungsleiter (ich hatte mehrere) an einem Herzinfarkt im Alter von 49 Jahren gestorben sei. Er war zu dem Zeitpunkt als ich gekündigt hatte schon mehrere Jahre nicht mehr in der Firma beschäftigt. Er hatte den Job gewechselt. Man hat aber durch einen anderen Kollegen bescheid über seinen Tod bekommen, weil er Kontakte pflegte mit ein paar Leuten. Er war ca. 5Jahre mein Abteilungsleiter und mich hat die Nachricht schockiert. Als er nicht mehr unser Abteilungsleiter war, gings auch mit dem Klima in der Abteilung bergab. Es war fast immer gut drauf, er war locker, er war ein Charmeur, hatte Humor, er feierte gerne, machte aber trotzdem gute Arbeit. Er war einfach Mensch. Solche Leute sind in Firmen eher selten. Und wenn sie dann gehen wird ein riesen Loch aufgerissen. Ich habe mich vor ein paar Wochen gefragt wie es ihm wohl gehen mag. Naja, jetzt geht es ihm wohl bestens. Also Ciao Ossi, machs gut!
Übrigens mein letzter Abteilungsleiter hatte auch einen Herzinfarkt vor 2 Jahren. Er ist so alt wie ich, aber er lebt und arbeitet immer noch in der Firma. Meine vorletzte Abteilungsleiterin hatte ein Burnout und hat die Firma verlassen. Könnte noch mehr Leute aufzählen….irgendwas ist krank an diesen ganzen Firmenstrukturen. Aber das ist ja eh nichts neues.

Ansonsten ist alles ruhig. Gestern sah ich mir mit meinem Freund einen schönen Film an: “Mission to Mars” von Brian de Palma. Ich steh total auf Science Fiction. Der Film war wirklich überraschend gut! Heute kommt der nächste Film: “Red Planet”. Scheint eine “Mars-lastige” Woche zu sein ;-) .

okay…man liest sich mal wieder….

Feb 12

möchte nur mal kurz meine Freude über diese Plattform hier aussprechen. Diese Blog-Plattform hier ist etwas Besonderes, denn unter sovielen Gleichgesinnten zu bloggen ist einfach eine feine Sache und etwas ganz anderes als wenn man in einem normalen Blog-Portal schreiben würde. Und es macht auch Spaß in den anderen Blog’s zu lesen, das hat mich früher nie sonderlich interessiert.
Ich würde auch selbst gerne mehr schreiben, bin aber zur Zeit ziemlich unkonzentriert und unruhig. Diese Unruhe rührt wahrscheinlich daher weil ich das Bedürfnis habe laufen zu gehen. Das mache ich recht gerne denn es entspannt mich. Jedoch ist in Wien anscheinend der Winter wieder zurückgekommen. Es ist total nebelig draussen und es hat Minus 1 Grad. Das ist auch gleich die Antwort an dich Sara :-) . Es ist bei uns leider nicht so schön wie bei euch. Das ist mir einfach zu kalt um laufen zu gehen. Somit werde ich mich jetzt vielleich auf meine Chi-Maschine schmeissen. Dieses Ding habe ich mir vor Jahren gekauft. Es harmonisiert angeblich den Energiefluß und angeblich sind 15Minuten auf der Chi-Maschine ebenso anregend für Kreislauf und Muskulatur wie 1 Stunde joggen. Naja, wers glaubt. Aber ich probiere es mal wieder aus, sonst verstaubt das Ding noch ;-) .

Feb 08

Verdammt, wir leben noch: ist der Titel des Filmes den ich mir gestern mit Freund & seiner Tochter angesehen habe.
Es ist ein biographischer Film über Falco’s Leben. Hat mir gut gefallen, und allen anderen Zuschauern im Kino auch. Es wurde im Kinosaal applaudiert nach dem der Film zueende war. Das erlebe ich jetzt innerhalb kurzer Zeit schon zum 2ten mal. Bei “I am Legend” mit WillSmith den ich mir vor 3Wochen angesehen habe, wurde auch applaudiert. Aber das ist eine andere Geschichte ;-) .
Zurück zu Falco: der Film hat mir den Menschen Hansi Hölzel näher gebracht. Manche Szenen waren sehr berührend. Der junge Schauspieler Manuel Rubey der den Falco spielte hat seine Sache wirklich gut gemacht. Und jetzt weiss ich auch warum der Falco so “nasal” gesprochen hat. Er war ein grosser Fan von Oskar Werner und der sprach ja auch so. Falco hat sich das quasie ein bisschen von ihm abgeschaut.
Der Film war auch ein bisschen eine Zeitreise für mich. Habe als Teenie gerne Falco gehört. Ich war 13 als “Der Kommissar” zum ersten mal im Radio gespielt wurde. Und seine erste LP “Einzelhaft” hatten wir damals auch zu Hause. Achjo….seufz….das waren Zeiten :-) .
hier zum Abschluss noch eine meiner Lieblingsscheiben vom Falken (gibt aber kaum Lieder vom ihm die mir nicht gefallen):

Out of the dark

und hier gleich noch eines. kann mich grad nicht von youtube (Falco schauen) losreissen.

Ganz Wien

Feb 06

Willkommen auf Nada’s Blog!

Tja, was schreibt man denn in so einen Blog. Das hier ist mein Erster und ich habe keinen Plan. Ich werde hier was die Themenwahl angeht wohl auch ziemlich planlos vorgehen.

Vielleicht werde ich, um mich einzuleben in die “Blogger-Welt”, vorerstmal im Tagebuch-Stil schreiben und dann wird sich alles weitere ergeben.

Zuerst mal ein paar Info’s über mich persönlich (mehr gibts bei “Über mich”):

Ich bin weiblich, noch 38 (ab April dann 39) und lebe in Wien. Ich wohne in einer schönen Wohnung. Ich habe einen tollen Freund. Ich bin seit 2004 am Ende meiner “spirituellen Suche” angelangt. Ich muss derzeit nicht arbeiten für mein Geld. Also was will man mehr. Es gibt da aber noch ein paar Träume/Wünsche, und es wäre nicht schlecht wenn sich diese noch erfüllen würden ;-) .

Okay, das wars fürs erste :-) .