Apr 19

hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Woche…..

Die letzten Tage wurde ich reichlich beschenkt.

Vor allem am Mittwoch, von meinem Liebsten ;-).

Und auch gestern von meiner Familie…..

Es begann jedoch schon letzten Freitag mit einem Flug nach Zürich. Von dort wurden wir (Edgar und ich) abgeholt von einem Teilnehmer des Tantra-Seminars, und nach Saig im Schwarzwald geführt. Dort angekommen und nach kurzem Kennenlernen der restlichen Seminar-Teilnehmer gingen wir in unser Quartier. Ein wunderschönes Haus, rundherum nur Wald….ich habe diese Luft richtiggehend inhaliert.

Nächtster Tag dann erster Seminar-Tag. Ich habe viele neue sehr interessante Techniken und Übungen kennengelernt. Nach langer langer Meditations-Abstinenz gelang es mir ziemlich gut mich da hineinfallen zu lassen.

Phasenweise kam bei mir zwischendurch mal Widerstand hoch. Vor allem bei Übungen die mir für mich zu “anstrengend” erschienen. Da fragte ich mich: Wozu? Es kam ein bisschen meine bockige Widdernatur in mir durch (die sich aber im Hintergrund hielt ;-)). Letztendlich am Ende des Seminars wusste ich dann ziemlich genau, wozu. Diese Übungen haben auch bei mir etwas bewirkt. Es fühlte sich so an, als ob ich wieder mehr im Fluß bin mit allem…..wie sagt man so schön: panta rhei oder alles fliesst….und es hält bis jetzt an….

Mein Favorit von den Übungen: der Latihan
Sehr zu empfehlen.

Wie ich es auch nicht anderes erwartet habe, hat Edgar das Seminar sehr professionell und souverän geleitet. Und auch sehr menschlich. Und auch Herbert, der ihn unterstützt hat: ein sehr liebenswerter Mensch.

….und auch viele von den Seminar-Teilnehmern haben mich innerlich berührt….

es war für mich schon eine Herausforderung. Mein erstes Tantra-Seminar. War für mich schon ein Sprung ins kalte Wasser. Und auch noch mit meinem Freund als Leiter. Das war aber kein Problem. Schwieriger war für mich Anfangs die Tatsache daß alle anderen Seminar-Teilnehmer sich untereinander schon kannten, und auch sehr vertraut miteinander waren. Doch irgendwie war das dann auch kein großes Thema.

Am Sonntag flogen wir wieder heim. Am Dienstag ging es dann nach Ebreichsdorf zu einem Satsang. Eine total lustige Truppe wartete auf Edgar. Ich glaub es waren ca. 10-15 Frauen die sich regelmässig zum Meditieren treffen, und das seit 10Jahren. War total nett……

Am Mittwoch wurde ich bekocht vom Liebsten. Es war ein kulinarisches Meisterwerk ;-).

mehr mag ich jetzt nicht mehr erzählen, obwohl es noch soviel gäbe. Doch vieles ist mir zu privat…..

Alles in allem waren die letzten Tage eine große Bereicherung für mich…..

und ich sage nur noch ein riesengroßes: Danke!!! an alle die mich die letzten Tage bewusst oder unbewusst beschenkt haben.

Alles Liebe
Nada

Mar 27

gestern habe ich Edgar zu einem Satsang in Wiener Neustadt begleitet. Als ich vor vielen Jahren das letzte Mal in Wiener Neustadt war, da war das ein Kaff. Und eher hinterwäldlerisch kam es mir vor, auch die dort lebenden Menschen. Der Abend gestern versetzte mich in Staunen. Aus mehreren Gründen.

Der Satsang wurde organisiert von jemandem der Deeksha gibt (er hat den Kurs in Golden-City in Indien gemacht) und wöchtenlich eine Deeksha-Veranstaltung in Wiener Neustadt macht. Und welche Freude, er kennt auch Elias. Elias war eine zeitlang im Satsangforum, und den habe ich dort sehr liebgewonnen. Er lebt jetzt, glaub ich, in Golden City und gibt dort auch Deeksha.

Nun zurück zu gestern. Es wurden vom Satsang-Organisator viele Leute für den Satsang zusammengetrommelt. Fast 30 an der Zahl.
Ich muss gestehen ich hatte einige Ressentiments bezüglich dieser Deeksha-Szene. Diese wurden an dem gestrigen Abend vernichtet. Da waren total liebe Menschen.

Als ich mich noch (vor eingigen Jahren) in ähnlichen Kreisen bewegete, also in der sogennannten Heiler/Energetiker-Szene war alles noch anders. Damals waren viele von denen noch ziemlich abgehoben, fanatisch/missonarisch, und vor allem auch sehr weltfremd unterwegs. Und gegen alles “weltliche”. Das kam mir alles ziemlich scheinheilig vor und das war auch einer der Gründe warum ich mich davon dann distanziert habe.
Aber gestern war ich einfach nur baff!!! Und es hat mich total gefreut dass sich da etwas getan hat. Er war total schön zu sehen dass es in diesen Kreisen auch sehr erdig zugehen kann. Der Satsang war schön und mit viel Lachen. Nach dem Satsang sind wir noch zum Heurigen. Und ich saß da so im Heurigen bei einem 1/8 Rotwein. Da waren ungezwungene Gespräche über Erleuchtung und ein Austausch über persönliche spirituelle Erfahrungen usw. Ich musste innerlich grinsen, weil ich hatte plötzlich das Bild vor Augen dass das vielleicht in einigen Jahren so sein wird, wenn man beim Heurigen sitzt und vielleicht den Nachbartisch belauscht, daß man dann so Dinge hört wie Satori oder No-Mind oder Kundalini usw. :-)). Das wird vielleicht ganz normal sein so wie ein Gespräch übers Wetter oder Fussball. Ich fand diesen Gedanken einerseits lustig, aber auch schön.
Und ich freue mich wirklich darüber was sich da so tut in dieser Szene. Da sind viele Menschen darunter die viel Power und Motivation haben um hmmm..ich sags jetzt mal vorsichtig…”good Vibrations” zu verbreiten - ohne diesen Fanatismus und ohne jemanden etwas aufdrücken zu wollen.
Es war zwar eine junge Frau im Satsang, eine sehr strenge Vegetarierin. Streng im wahrsten Sinne des Wortes und ziemlich radikal und verbissen mit Ihren Worten und Aussagen. Aber es war schön zu beobachten wie sie nach und nach im Satsang immer stiller und friedlicher wurde.

in diesem Sinne……

schönen Tag noch…