A Story
Ich erzähle hier ein bisschen etwas über meine “Suche”. Im Blog selbst werde ich wahrscheinlich nicht mehr viel Worte darüber verlieren, bin eher mehr für “erdige” Themen. Aber möchte mich nicht festlegen, jedes Thema ist möglich.
Und ich werde jetzt bei meiner Geschichte nicht zu sehr ins Detail gehen und versuchen mich kurz zu halten, sonst wirds ein Roman.
Meine “Suche” begann vor ca. 20 Jahren. Und in der Zeit des Suchens habe ich sehr vieles ausprobiert um zu mir zu finden, mich zu heilen, mich irgendwie “weiter” zu bringen, oder ev. die “Schwingung” zu erhöhen, Karma zu lösen, mich zu reinigen und zu läutern, und auch aus Spaß an der Freud und am Experimentieren. Vieles “esoterisches” war dabei. Viele Bücher habe ich gelesen. Einige Workshops und Seminare habe ich hinter mir.
Nebenbei führte ich ein “normales” Leben. Ich ging arbeiten, hatte Freunde, hatte eine Wohnung (naja mehrere, bin 16mal umgezogen) alles ganz normal also. Doch normal fühlte ich mich nie. Immer anders als die anderen. Ein bisschen wie eine Ausserirdische. Und das normale Leben allein hat mich nicht erfüllt, drum wurde die Suche immer “dringlicher”.
Es war also vor ca. 4Jahren als ich ins Satsangforum (daß damals noch Edgar gehörte) kam. Das war dann quasi die Endstation
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Ich kam zum ersten Mal mit Advaita Vedanta in Kontakt. Ich habe dann sehr viele Bücher zu diesem Thema verschlungen und es war ein unglaubliches Gefühl das alles zu lesen. Es war ein Gefühl wie endlich angekommen zu sein und endlich die “Wahrheit” zu lesen. Das Buch von Satyam Nadeen “Von der Zwiebel zur Perle” hat mir dann endgültig den Gnadenstoß versetzt
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Während dieser Zeit machte ich gerade ein Heiler-Seminar dass ca. 1 Jahr lang dauerte. Ich habe dieses Seminar bei einem Gewinnspiel gewonnen, dh. ich ersparte mir die 3000 Euro, die alle anderen Teilnehmer bezahlen mussten. Ich habe mir sowas übrigens gewünscht, Monate bevor ich es gewonnen habe. Ich war zu dem Zeitpunkt voll auf dem “Heiler-Trip” und wollte das beruflich machen. Hatte aber zuwenig Geld und hab mir gewünscht dass ich eine Ausbildung machen kann ohne Geld dafür ausgeben zu müssen. Also das mit den Wünschen funktioniert manchmal wirklich.
Es war aber dann so, dass ich während der Ausbildung immer mehr zu zweifeln begann ob das wirklich das richtige für mich ist. Und das war es dann auch nicht. Ich habe dann fast zum Schluss des Seminar’s abgebrochen. Das war 2006, und im gleichen Jahr habe ich auch meinen Job gekündigt. Ich war jahrelang Büroangestellte. Und seither halte ich mich dieser komischen Arbeitswelt eher fern
.
Vieles von dem was ich erlebt habe ist und bleibt einfach nur unbeschreiblich. Obwohl ich mir jetzt schon ein bisschen leichter tue beim ausformulieren durch den Austausch mit meinem Freund, der viele Zustände/Spaces die ich erlebte, auch erlebt hat, und so vieles in Worten beschrieben hat. Immerhin hat er ja auch ein Buch darüber geschrieben
.
Nun, also ca. ab dem Jahre 2004, über einen Zeitraum von 2 Jahren hatte ich seltsame, manchmal auch angsteinflössende, aber auch wunderbare Zustände in allen möglichen Facetten die ich jetzt nur so beschreiben kann: ich ging durch die Hölle - durchs Fegefeuer - war mit einem Bein im Jenseits - war im Nirvana - im Nichts - ich war im Paradies - im glückseligen Taumel - ich war Ekstase - ich hatte Sex mit dem Universum - dann war ich im Schmerz - in der Todesangst - in tiefster Verzweiflung (die dunkle Nacht der Seele) - ich war Gott - ich war der Teufel - ich war Jesus - Buddha - ich war Alles und Nichts - Daniela war weg (wie ausgelöscht, sie hat nie existiert) - es war auch sonst niemand da - dann war sie plötzlich wieder da - dann kam ein langer Lachanfall über den “kosmischen Witz” - usw usf.
Das war jetzt eine kurze Zusammenfassung im Telegrammstil
. Danach fühlte es sich oft so an, als hätte man mich ausgepuckt und auf den Planeten Erde geworfen. Ich fühlte mich wie ein Neugeborenes dass die materielle Welt zum ersten Mal sieht und spürt. Ich bin da wirklich eine Zeit lang nur noch staunend durch die Welt gegangen und musste auch alles angreifen, weil ich mich vergewissen wollte und verwundert war dass da überhaupt etwas zum Angreifen da ist.
Es kamen noch viele andere Wahrnehmungsphänomene, und es würde zu lange dauern die alle zu erzählen.
Es gibt Menschen bei denen läuft dieser “Prozess” ziemlich unspektakulär ab. Bei mir war dies nicht so, es war wie eine Explosion, es hat sich angefühlt wie ein Urknall.
Jetzt nach dieser Erfahrung ist vieles wieder völlig normal, aber auch vieles ist anders. Ich bin nicht mehr depressiv wie ich es früher oft war. Ich bin der Depression aber sehr dankbar, sie hat mich nämlich auf die Suche geschickt. Und jetzt ist da keine Suche mehr, und es gibt auch kaum noch Fragen (in spiritueller Hinsicht) und für mich gibts da auch nichts mehr zu erreichen.
Ich schaue dem ganzen Leben manchmal nur noch staunend zu. Und bin auch meistens wieder voll mit Daniela identifiziert, und das macht auch meistens Spaß (manchmal auch nicht
) .
Und manchmal empfinde ich das Leben einfach nur so herrlich sinnlos.
Dass ich das alles erleben durfte, darüber bin ich sehr dankbar.
Namaste
Daniela
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